4 Freunde im Outdoor-Bereich

Stimmungsvolles Sicherheitskonzept in der Außengastronomie

Gäste wollen Gastro – aber suchen auch Sicherheit. Beide Bedürfnisse zu erfüllen, ist für die Betreiber*innen von Gaststätten aktuell wichtiger denn je. Denn neben Urlaubsreisen, Ausflügen und sozialen Events fehlen Restaurantbesuche vielen Menschen ganz besonders. Sobald die Beschränkungen aufgehoben und Inzidenzen gesunken sind, erwarten Branchenkenner*innen daher zügig Öffnungen sowie eine deutliche und vor allem schnelle Erholung der Gastronomie. Der Fokus liegt dabei klar auf der Außengastronomie. Damit Sie auf den zu erwartenden Ansturm der Besucher*innen gut vorbereitet sind, teilen wir hier unsere Tipps zur Vereinbarkeit von Ambiente und Hygiene in Zeiten von (und nach) Corona.

Draußen ist das neue Drinnen

Nicht nur wegen des Sommers konzentrieren wir uns hier auf die Außengastronomie. Auch das deutlich niedrigere Infektionsrisiko zieht die Gäste auf die Außenterrassen. Nutzen Sie die aktuell verfügbare Zeit, um Outdoor-Möbel, Terrassen und Grünflächen Ihrer Gaststätte aufzupolieren.
Gut ausgestattete Outdoor-Bereiche werden jetzt zu Sehnsuchtsorten. Diese lassen sich zum Beispiel mit sommerlicher Tischdeko besonders einladend gestalten.
Wenn nicht bereits vorhanden, sollten Sie Überdachungen in Betracht ziehen, um die Nutzungsdauer der Außengastronomie weiter zu verlängern.
Mit großen Blumenkübeln können Sitzgruppierungen im Außenbereich auch optisch klarer getrennt werden. Achten Sie bei der Anordnung von Mobiliar und Dekoration darauf, dass die Besucher*innen ausreichend Abstand zueinander halten können. Kommunizieren Sie außerdem offen Ihr Hygienekonzept. Das schafft Vertrauen und zeigt, dass sich Gäste bei Ihnen sicher fühlen können.

Tipp: Keine eigenen Außenflächen? Sondernutzung beantragen!

In den vergangenen Monaten waren die Innenstädte zeitweise wie leer gefegt. Um sie wiederzubeleben, erteilen einige Städte und Kommunen Sondernutzungsrechte für öffentliche Flächen – natürlich stets mit Blick auf die aktuelle Inzidenz und unter Voraussetzung eines effektiven Hygienekonzepts. Ob als Vergrößerung bestehender Außenflächen zwecks Abstandssicherung oder als Ausweichmöglichkeit für Gastronom*innen, die keine eigene Fläche nutzen können: Gehen Sie mit dem Verantwortlichen in Ihrer Region in den Dialog, um eine entsprechende Sondernutzungserlaubnis zu erhalten. Prüfen Sie bei der für Sie zuständigen Behörde, ob Sondernutzungen möglich sind und welche Genehmigungen und Vorgaben die Sondernutzungserlaubnis erfordert.

Städte haben ein Interesse an der Wiederbelebung der Innenstadtbereiche und am Überleben der Gaststätten. Mit der Sondernutzung für bestimmte Flächen wird sich also gegenseitig geholfen!

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Warm angezogen oder Wärme, die anzieht?

Stimmt die Wärme, steigt die Verweildauer. Zogen wir prä-corona bei kalten Füßen einfach in gemütliche Innenräume um, ist das aktuell nicht möglich. Wer schon jetzt die kühlen Abende mitdenkt, kann die Bewirtungsmöglichkeiten in der Gaststätte enorm ausweiten. Dabei müssen es nicht gleich Heizpilze sein: Diese sind wegen ihrer Energiebilanz in einigen Regionen zwar ohnehin verboten, werden aktuell aber mancherorts vorübergehend wieder erlaubt, um die Außengastronomie in Zeiten von Corona zu unterstützen. Bieten Sie Fleecedecken an und sorgen Sie mit geschickt gestelltem Mobiliar für Windschutz.

Tipp: Damit sich Gäste bezüglich der Fleecedecken trotz Corona wohlfühlen, kommunizieren Sie klar, dass die Decken stets nur einmalig genutzt und anschließend gereinigt werden. So können Sie beispielsweise Gästen bei der Ankunft Decken anbieten, statt sie vorab auszulegen. Oder Sie machen mit kleinen Info-Kärtchen auf den Tischen auf das Angebot und Ihr übriges Hygienekonzept aufmerksam.

Licht lockt Leute an

Nutzen Sie die Wirkung von Licht, um eine warme und gemütliche Atmosphäre zu erzeugen. Vor allem Outdoor-Bereiche ziehen so Besucher*innen an. Neben LEDs wirken Kerzen dank ihres weichen Lichts und leichten Flackerns beruhigend. Verteilen Sie mehrere kleine Feuerstellen, um ein behagliches Ambiente zu schaffen. Neben Tischbeleuchtung eignen sich Laternen für angenehme Beleuchtung.

Tipp: Wetterfeste LEDs

Wiederaufladbare, wind- und wetterfeste LEDs halten auch Regenschauern stand und sind damit ideal für Außengastronomie geeignet. Der falsche Kerzenschein kommt heute dem echten oft extrem nahe. Dank Fernbedienung sind die LEDs sicher und leicht zu bedienen. Zudem entlasten sie Ihr Personal, das sich nicht noch zusätzlich um das Wechseln von Teelichtern kümmern muss. Außerdem sparen Sie durch den Einsatz von wiederverwendbaren LEDs Abfälle wie Aluminium ein. Kerzenwachsreste auf Tischen und Stühlen sowie Brandlöcher gehören damit ebenfalls der Vergangenheit an.

Sichtbare Hygiene

Um von Beginn an ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, spiegelt sich das Hygienekonzept bestenfalls auch in Möblierung & Co. wider. Gerade in Zeiten von Covid-19 und steigenden Inzidenzen hat sich das Hygienebewusstsein vieler Menschen gewandelt, auch die Sicherheitsbedürfnisse sind heute anders.
Sauberkeit ist für Gäste vor allem in unsicheren Zeiten in erster Linie eine optische Sache. Achten Sie daher auf Ordnung und ausreichende Abstände – auch im Außenbereich. Hygiene sollte sichtbar gedacht werden. Neben prominent platzierten Desinfektionsmittelspendern gibt es weitere optische Elemente, die ein Gefühl von Sicherheit vermitteln:

Digitale Speisekarten und Gästeregistrierung

QR-Codes können auf Tischsets oder Servietten gedruckt und mit digitalen Speisekarten hinterlegt werden. So reduzieren Sie den haptischen Kontakt zwischen Gästen und Personal. Auch zur Gästeregistrierung eignen sich die fast vergessenen Scan-Bildchen: Im Vergleich zu den analogen, häufig sichtbar ausliegenden Listen schafft die digitale Gästeregistrierung ein zusätzliches Sicherheitsgefühl in Sachen Datenschutz. Zusammen mit Menury bieten wir eine umfassende All-in-one-Lösung an, für die Gäste keine separate App benötigen. Die Gäste-Daten werden nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist automatisch gelöscht, und mit der integrierten Online-Bestellfunktion für Take-away decken Sie alle Wünsche ab.

Online-Terminbuchungen

Weisen Sie potenzielle Gäste auf notwendige Terminbuchungen hin: Mit einem auffällig platzierten Hinweis auf Ihrer Website und in der Außenwerbung merken Ihre Gäste schnell, dass in Ihrem Lokal eine geregelte Anzahl von Besucher*innen vorherrscht und keine Warteschlangen entstehen. Auch wenn die verpflichtende Terminbuchung zunächst vermeintlich Gäste abschreckt: Sie kann auch als Zeichen von Verantwortung und Sicherheit gesehen werden.

Tischanordnung und -Deko optimieren

Anordnung und Dekoration der Tische können geschickt eingesetzt werden. Vermeiden Sie es, zu viele Tische auszuräumen – dadurch wirkt der Raum wie ausgestorben. Plätze, die nicht besetzt werden, erhalten keine Tischsets und kein Besteck, dafür beispielsweise extra Pflanzen oder hübsche Deko-Elemente. Entfernen Sie überflüssige Stühle, sodass für alle Gäste stets klar ist, wo sie sitzen dürfen. Mehrere kleine Tische sind hier von Vorteil. Stehen Ihnen hauptsächlich lange Tische zur Verfügung, kennzeichnen Sie klar, welche Plätze zu besetzen sind. Trennen Sie die einzelnen Bereiche wenn möglich mit dekorativen Elementen oder Pflanzen voneinander ab. Vermeiden Sie bei der Kennzeichnung von Laufwegen visuelle Überfrachtung. Setzen Sie auf wenige wichtige Elemente.

Hygiene am Tisch

Tischsets symbolisieren Hygiene, weil sie nach jedem Gast wechselbar sind. Gleichzeitig zeigen sie an, welche Plätze genutzt werden dürfen und wo Abstand zu halten ist. Bestecktaschen halten das Besteck sichtbar sauber. Hygienesiegel verstärken diesen Eindruck zusätzlich. Eingesteckte Servietten bleiben sicher am Platz. Vorbereitung und Eindecken werden erleichtert, was zusätzlich Ressourcen spart. Auf Wunsch sind Bestecktaschen zudem individuell bedruckbar. Einzeln verpacke Desinfektionstücher an jedem Platz vermitteln den Kund*innen ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit und Selbstbestimmung.

Hygienekonzept kommunizieren und durchsetzen

Das Kommunizieren der Hygiene-Maßnahmen gehört genauso zum Hygienekonzept wie ihre Um- und Durchsetzung. Vor Ort, durch das Personal sowie über Website und Social Media: Gäste müssen zu jeder Zeit in Erfahrung bringen können, auf welche Maßnahmen sie sich einstellen müssen.

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Take-away & Delivery: Gekommen, um zu bleiben

Sind Sie erst in Zeiten des Lockdowns auf Abhol- und Lieferservice umgestiegen, empfehlen wir Ihnen, unbedingt dabei zu bleiben – auch wenn Lockerungen und sinkende Inzidenzen das Geschäft vor Ort wiederbeleben. Zum einen sind Take-away und Lieferung ein zusätzliches Standbein, zum anderen wird sich trotz Lockerungen nicht sofort der gleiche Andrang von Besucher*innen einstellen wie zuvor. Einige Menschen werden Restaurants und Lokalen vorerst auch weiterhin fernbleiben. Wer jetzt zu früh den Bestellservice runterfährt, riskiert mitunter hohe Umsatzeinbußen.

Aber nicht nur Unsicherheit spielt eine Rolle: Je höher die Temperaturen, desto beliebter werden Picknick und Outdoor-Snacken. Weisen Sie mit Kund*innenstoppern auf Ihre Angebote hin, um auch all jene abzuholen, die die Flächen der Außengastronomie (noch) nicht nutzen wollen. So können Sie trotz Auslastung der Gasträume interessierte Kund*innen bedienen.
Bedenken Sie, dass mit den Lockerungen nicht zwangsläufig auch die Abstandsregeln fallen – ein „voller“ Außenbereich eines Restaurants in 2021 ist unter Umständen nur zur Hälfte besetzt. Die Kapazitäten in der Küche sind also vorhanden.

Heute achten Verbraucher*innen vermehrt auf nachhaltige Verpackungen. Für einige sind Plastikverpackungen sogar ein Grund, vollständig auf die Bestellung zu verzichten. Zudem tritt im Juli 2021 auch in Deutschland das EU-weite Einwegkunststoffverbot in Kraft, worunter insbesondere Take-away-Verpackungen, Bestecke und Becher fallen. Um den eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern und umweltbewusste Kund*innen anzusprechen, lohnt sich ein Blick auf nachhaltige Alternativen. Einen Überblick über künftige Verbote, das Plastikproblem und mögliche Alternativen schaffen wir in unserem Beitrag zum EU-Plastikverbot.

Machen Sie von sich reden

Die Auflagen und Bestimmungen für die Außengastronomie ändern sich in Zeiten von Corona mitunter sehr schnell – je nach Inzidenzen sowie der allgemeinen und regionalen Lage. Sind Gäste unsicher, ob Sie überhaupt geöffnet haben oder Take-away anbieten, haben Sie verloren: Alternativen sind schnell gefunden. Daher ist Aufmerksamkeit jetzt wichtiger denn je. Kommunizieren Sie den aktuellen Stand klar. Auf der eigenen Website, in den Google-Suchergebnissen und in den sozialen Medien muss deutlich erkennbar sein, wann Ihr Betrieb geöffnet hat und unter welchen Bedingungen Take-away möglich ist.

Auch offline gilt es, Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Werbetafeln und Kund*innenstopper informieren die Laufkundschaft. Setzen Sie auf kreative Gestaltung, um sich von der Masse abzuheben. Ist ein Außenbereich verfügbar, aber nicht von der Straße aus einsehbar? In diesem Fall vermerken Sie, dass etwa die Restaurantterrasse der Gaststätte geöffnet hat.

Bereits in diesem Schritt ist es wichtig, Sicherheit zu vermitteln. Informieren Sie über geltende Maßnahmen möglichst anschaulich. Vom Belüftungskonzept bis AHA: Jede Info zählt.

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    Behördliche Auflagen

    Welche Abstände muss ich einhalten? Wie viele Personen pro Quadratmeter sind erlaubt? Und was ändert sich, wenn ich eine Außenterrasse habe? Die bisweilen schnell wechselnden Vorschriften sind wichtig und nötig, aber mindestens genauso komplex. Häufig ändern sie sich mit steigenden oder sinkenden Inzidenzen. Wir haben uns in die aktuellen Auflagen eingelesen und geben einen Überblick über Ge- und Verbote, über Öffnungen und Allgemeines zur Außengastronomie. Trotz aller Sorgfalt möchten wir darauf hinweisen, dass eine kontinuierliche Prüfung von behördlichen Auflagen und kurzfristigen Änderungen in der Verantwortung von Gastronomie-Betreiber*innen liegt.

    Zusammenhalt in der Krise

    Ein neues Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gastronomie-Branche greift um sich. Zahlreiche Aktionen – auch von außerhalb der Branche – sollen auf die teils prekäre Lage vieler Betriebe aufmerksam machen. Und auch in der Gesellschaft selbst herrscht großer Rückhalt: Mit Gutschein-Käufen für die Zeit nach Corona unterstützen Menschen ihre Lieblingsgastronom*innen über die Krise.

    Innerhalb der Branche findet ein reger Austausch statt, inzwischen auch auf der noch recht neuen Social-Media-Plattform Clubhouse. Die Gastro-Talks, in denen Erfahrungen ausgetauscht werden, können wir nur empfehlen! Ob Initiativen oder Verbände, regional oder überregional: Schließen Sie sich mit Veranstalter*innen und Gastronom*innen zusammen, kooperieren Sie miteinander, gehen Sie mit Städten und Kommunen in den Dialog, um lokale Aktionen zu planen, Außenbereiche neu zu denken und sich gegenseitig zu stützen. So steht differenzierten Öffnungen bei sinkenden Inzidenzen nichts im Weg. Nur gemeinsam lässt sich die Krise bewältigen. Wir unterstützen dabei, so gut wir können.