Ghost Kitchen

Ob kleines Bistro an der Ecke oder großes Restaurant in angesagter Lage: Die Konkurrenz im Gastronomie-Sektor nimmt immer mehr zu – und verlagert sich zunehmend auf den digitalen Raum. Um in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben, werden auch Inhaber*innen von Full-Service-Restaurants in Zukunft neue Absatzwege entwickeln müssen. Für sie, aber auch für kleinere Anbieter, stellt die Ghost Kitchen (auch Geisterküche) ein interessantes Geschäftsmodell dar.

In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, was Ghost Kitchens sind, und warum sich das Modell hervorragend als zusätzliches Standbein für Gastro-Unternehmen eignet. Erfahren Sie mehr über die Vorteile von Geisterküchen und über verschiedene Umsetzungen. Zudem finden Sie hier 7 interessante Tipps, mit denen Sie Ihrer Ghost Kitchen zu mehr Sichtbarkeit und Erfolg verhelfen.

Was sind Ghost Kitchens?

Ghost Kitchens sind Restaurants, die keine Speisen im Haus servieren, sondern diese nur für die Lieferung oder Abholung vorbereiten. Dem entsprechend gibt es in der Geisterküche keinen klassischen Gastraum mit Tischen und Stühlen. Falls überhaupt vorhanden, arbeiten Servicekräfte in einer Ghost Kitchen lediglich in der Annahme von Bestellungen und der Ausgabe beziehungsweise Lieferung. Häufig nehmen auch externe Lieferservices die Bestellungen entgegen und/oder kümmern sich um die Lieferung. Die Bestellung kann zum Beispiel über die Website des Restaurants, eine App oder telefonisch erfolgen.

Aber ist der traditionelle Restaurantbesuch damit bald Geschichte? Keine Sorge! Zwar werden sich Ghost Kitchens allem Anschein nach als ein neues Marktsegment etablieren, den klassischen Besuch im Restaurant ersetzen sie allerdings kaum. Dafür ist den Kund*innen das soziale Beisammensein viel zu wichtig. Eine wahrscheinlichere Zukunft für die Gastro-Landschaft ist ein Mix aus Dining-out und Dining-in. Wie wir in diesem Ratgeber sehen werden, ist die Ghost Kitchen hierfür ein besonders zukunftsfähiges Geschäftsmodell.

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    Die Vorteile von Ghost Kitchens als Geschäftsmodell

    Geisterküchen sind längst kein Nischenphänomen mehr, auf das sich vor allem kleinere Gastrobetriebe spezialisieren. Bereits vor der Corona-Pandemie gab es regelmäßige Stoßzeiten, in denen zum Beispiel vermehrt Speisen und Getränke für die Mittagspause zu Betrieben geliefert wurden. Da der Service vor Ort in diesen Hochphasen weniger zu tun hat, haben manche Betriebe ihre Gasträume in dieser Zeit geschlossen.

    Während Covid 19 die Gastronomie mit Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren besonders hart getroffen hat, ist die Nachfrage nach Delivery- und Take-away-Angeboten enorm gestiegen. Da ihr Angebot auch bei geltenden Kontaktbeschränkungen in der Regel noch verfügbar ist, stellen Ghost Kitchens ein lukratives Geschäftsmodell in der Krisenzeit dar.

    Auch über die Pandemie hinaus werden Ihre Gäste die bequeme Bewirtung daheim zu schätzen wissen. Ein Ende des Trends ist also nicht in Sicht. Welche Gründe noch für Ghost Kitchens sprechen, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

    Starkes Wachstum im Außer-Haus-Service

    Branchenexpert*innen sehen eine rosige Zukunft für Bring- und Abholservices. Ihnen zufolge dürfte der Geschäftsbereich in den kommenden Jahren beeindruckende Wachstumsraten von 25 bis 35 Prozent erzielen. Ghost Kitchens eignen sich als Geschäftsmodell hervorragend, um vom anhaltenden Außer-Haus-Trend zu profitieren.

    Geisterküchen als zweites Standbein

    Wer in der Pandemiezeit Erfahrungen im Delivery- und Take-away-Segment sammeln konnte, sollte diese als eine langfristige Investition betrachten. Zum einen wird die Nachfrage in naher Zukunft kaum abebben, zum anderen sind Gastronom*innen mit den entsprechenden Routinen ideal auf eventuelle zukünftige Krisen vorbereitet. Nutzen Sie die einmal gewonnene Erfahrung und die bereits getätigten Investitionen, um Ihre Betriebskosten aufzufangen und ein zweites Standbein aufzubauen.

    Niedrige Betriebskosten

    Ohne Gastraum benötigen Ghost Kitchens deutlich weniger Fläche als klassische Restaurants. Damit sinken zum einen die Ausgaben für Pacht beziehungsweise Miete, zum anderen sorgt der geringere Flächenbedarf für eine größere Auswahl an möglichen Standorten. Betreiber*innen von Restaurants können mehr Standortvor- und -nachteile in Erwägung ziehen und sich für den idealen Standort ihrer Geisterküche entscheiden. Zudem sinken die Betriebskosten, da das Geschäftsmodell wenige bis keine Servicekräfte vorsieht.

    Erweitertes Geschäftsmodell

    Auch klassische Restaurants mit Vor-Ort-Bewirtung profitieren unter Umständen vom Trend der Geisterküchen. So können Gastronom*innen etwa Küchenfläche an externe Betreiber*innen von Ghost Kitchens vermieten. Mithilfe der zusätzlichen Einnahmen lässt sich zum Beispiel Umsatzeinbußen an Ruhetagen und -zeiten vorbeugen.

    Spin-off-Marken (s. u.) sind eine weitere Möglichkeit, zusätzliche Einnahmen zu generieren. Wenn Ihr Hauptgeschäft in der klassischen In-House-Bewirtung liegt, können Sie eine Tochtermarke für den reinen Liefer- oder Abholservice etablieren. Mit einem eigenen Branding sprechen Sie verschiedene Zielgruppen an und erweitern so Ihren Kund*innenstamm. Je nach Ausrichtung der neuen Marke können Sie Ihr Angebot an Speisen und Getränken ausbauen und die gefragtesten Gerichte auch bei der jeweils anderen Marke anbieten.

    Mehr Flexibilität

    Das eigene Image zu ändern, gestaltet sich in der Gastronomie oft schwierig. Damit die Neuausrichtung überzeugt, müssen etwa Gasträume neu eingerichtet und dekoriert werden. Gegebenenfalls benötigen auch die Servicekräfte spezielle Einweisungen oder Schulungen.

    Bei der Ghost Kitchen handelt es sich hingegen um ein Geschäftsmodell, mit dem Sie schnell auf neue Anforderungen und aktuelle Trends reagieren können. Für die Modernisierung oder Speisekarte zu überarbeiten. So bleiben Sie wesentlich näher an den Wünschen Ihrer Kund*innen.

    Platz für Innovationen – bei geringem Risiko

    Ghost Kitchens geben Unternehmen eine Möglichkeit, mit neuen Gerichten und ihrer Corporate Identity zu experimentieren. Welche Angebote kommen bei den Gästen gut an? Welche Ansprache erhält das beste Feedback von den Kund*innen? Mit den vergleichsweise niedrigen Investitionskosten von Geisterküchen gestaltet sich das finanzielle Risiko deutlich geringer als bei der Vor-Ort-Bewirtung. Wenn das Kund*innenfeedback weniger positiv ausfällt und die Bestellungen zurückgehen, können Sie mit wenig Aufwand zum Ausgangszustand zurückkehren.

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    Mögliche Konzepte für Ghost Kitchens

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Gastronom*innen das innovative Restaurant-Konzept für sich nutzen können. Wir zeigen Ihnen drei Arten, mit Geisterküchen Betriebskosten zu sparen und neue Zielgruppen zu erschließen.

    Die Geisterküche als virtuelle Spin-off-Marke

    Sie betreiben bereits ein klassisches Restaurant mit Bewirtung vor Ort? Dann können Sie leicht von der hohen Delivery- und Take-away-Nachfrage profitieren. Hinter dem Konzept der Spin-off-Marke steckt die Idee, die vorhandene Küche und ihre Ausstattung doppelt zu nutzen. Anstatt also zusätzliche Räumlichkeiten für die Geisterküche anzumieten, lassen Sie parallel zum üblichen Restaurantbetrieb Speisen für Ihren neuen Liefer- oder Abholservice zubereiten.

    Bei diesem Geschäftsmodell ist die benötigte Infrastruktur aus Lieferketten, Kühlvorrichtungen und Mitarbeiter*innen bereits vorhanden. Bei Bedarf springt Ihre Belegschaft dort ein, wo sie gebraucht wird, um die Auslastung der Küche zu optimieren.

    Ghost Kitchens in Gemeinschaftsräumen

    Wenn Ihre Küche bereits gut ausgelastet ist und es Ihnen an freiem Arbeitsbereich fehlt, bieten sich Gemeinschaftsküchen als preiswerte Standorte für die Ghost Kitchen an. Hier teilen sich unabhängige Marken die vorhandene Ausrüstung und Arbeitsfläche, um gemeinsam Kosten zu sparen. Es können auch mehrere eigene Marken in der Gemeinschaftsküche arbeiten. So zum Beispiel, wenn Sie Arbeitsraum für zwei oder mehr Spin-off-Marken mit unterschiedlicher kulinarischer Ausrichtung suchen.

    Gemeinsam genutzte Geisterküchen entlasten Ihren Hauptbetrieb. Die externe Ghost Kitchen erlaubt es, das Delivery- und Take-away-Angebot kosteneffizient zu erweitern und neue Einzugsgebiete zu erschließen. Die so frei gewordenen Parkplätze können Ihre Servicekräfte nutzen, da der zusätzliche Platzbedarf von Lieferfahrzeugen entfällt.

    Eigene Küche als Ghost Kitchen vermieten

    Auch wer nicht selbst ins Geschäft einsteigen möchte, kann vom Konzept Ghost Kitchen profitieren. Senken Sie Ihre Betriebskosten, indem Sie Ihre bestehende Küche an Ghost-Kitchen-Betreiber*innen vermieten. Damit schaffen Sie eine zusätzliche Einnahmequelle, mit der sich finanzielle Ausfälle entschärfen lassen – zum Beispiel in der Pandemiezeit.

    7 Tipps für die erfolgreiche Ghost Kitchen

    Um den Umsatz Ihrer Geisterküche zu steigern, können Sie schon mit wenigen Maßnahmen nachhelfen. Die folgenden 7 Tipps für Unternehmen machen das Geschäftsmodell noch lukrativer – von der Standortwahl über den Auftritt in Social Media bis hin zum Personalmanagement.

    Tipp 1: Sorgen Sie für ein diverses Angebot

    Geisterküchen sind voll und ganz auf den Liefer- und Abholservice spezialisiert. Das Angebot an Speisen und Getränken muss entsprechend optimiert sein. Dabei kommt es vor allem auf Flexibilität an: Bei Bedarf muss das virtuelle Restaurant sein Angebot schnell anpassen, um auf neue Trends zu reagieren. Es gilt, ein vielfältiges Angebot mit hoher Qualität bereitzustellen, das sich routiniert zubereiten und ausliefern lässt. Im Idealfall bieten Unternehmen Klassiker wie Pizza, Pasta und Salate an, während neuere Trendgerichte wie Bowls oder Sushi neugierige Geschmäcker abholen.

    Tipp 2: Werden Sie online sichtbar

    Im Internet – vor allem in den sozialen Medien – konkurrieren Gastrobetriebe um die Aufmerksamkeit von potenziellen Gästen. Deshalb wird Social Media Marketing für die Gastronomie immer relevanter. Ganz im Gegensatz zum Standort des Lokals oder zum Einrichtungsstil des Gastraums: Diese spielen für die Kund*innen von Lieferdiensten und Take-away-Anbietern kaum eine Rolle.

    Damit Ihre Ghost Kitchen im Außer-Haus-Sektor erfolgreich bleibt, muss sie vor allem im digitalen Raum aus der Konkurrenz hervorstechen. Seien Sie in den sozialen Medien aktiv und bieten Sie Ihren Gästen eine optisch ansprechende Website als Point of Sale an. Je mehr Social-Media-Kanäle Sie regelmäßig bespielen, desto besser sind Sie für Neu- und Stammgäste sichtbar: ein absolutes Erfolgskriterium. Zudem können Sie auf individualisierte Verpackungen zurückgreifen. Diese verbreiten sich auf Bildern in den sozialen Medien und steigern den Wiedererkennungswert Ihrer Marke.

    Tipp 3: Ghost Kitchens lohnen sich auch in kleineren Städten

    Ein klassisches Restaurant mit Gastraum zu eröffnen, ist immer mit finanziellen Risiken verbunden. Vor allem im ländlichen Raum setzen sich alternative Angebote nur langsam durch, da viele Gastronom*innen ausbleibende Gäste befürchten. Ghost Kitchens sind eine hervorragende Möglichkeit, neben den kulinarischen Evergreens auch neue Food-Trends auszuprobieren. So können Restaurants die Nachfrage nach bestimmten Gerichten austarieren – ohne die wirtschaftlichen Risiken einer Restaurant-Eröffnung tragen zu müssen.

    Tipp 4: Gehen Sie innovative Partnerschaften ein

    Angesichts des zunehmenden Konkurrenzdrucks im Delivery- und Take-away-Sektor lohnt es sich, gegenüber neuen Geschäftsmodellen offen zu bleiben. Denn auch wenn Geisterküchen derzeit lukrative Vorteile bieten, kommen größere Investitionen für viele Gastrobetriebe risikobedingt kaum infrage. Zum Glück lassen sich Ghost Kitchens auch kostengünstig anmieten oder gemeinschaftlich nutzen (s. o.). Es lohnt sich, Kolleg*innen aus der Branche anzusprechen und sich kooperativ zu organisieren.

    Tipp 5: Fallen Sie auf ‒ mit außergewöhnlichen Angeboten

    Neben einer attraktiven Website und einer dichten Social-Media-Betreuung bietet das Internet noch weitere innovative Möglichkeiten, bei Gästen in Erinnerung zu bleiben. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Livestream per Webcam, bei dem Interessierte einen Blick in die Küche werfen können? Das macht Ihr Restaurant transparent und steigert das Vertrauen Ihrer Gäste.

    Eine weitere Option sind virtuelle Kochevents, die in der Corona-Zeit als Ersatz für Betriebs- oder Weihnachtsfeiern beliebt geworden sind. Wohnen die Teilnehmenden in Standortnähe, können Ihre Servicekräfte die benötigten Zutaten zum Mitkochen vorbereiten und gegebenenfalls am Vortag zustellen. Andernfalls können Sie auf Lieferdienste von diversen Supermarktketten zurückgreifen, um Ihre Gäste im Vorfeld mit allem Nötigen auszustatten. Ein besonderer Bonus: Wenn die virtuelle Koch-Session erfolgreich ist, kommen die Teilnehmenden vielleicht auch in Zukunft auf Ihr Restaurant zurück.

    Ganz im Sinne der Kund*innenbindung können Sie als Lieferdienst auch mit persönlicher Nähe punkten. Legen Sie jeder Transporttasche eine optisch ansprechende Karte mit kurzem, handschriftlichem Gruß bei. So steigern Sie den Wiedererkennungswert Ihrer Marke und verleihen Ihrer Lieferung mit wenig Aufwand eine persönliche Note, die im Gedächtnis bleibt.

    Tipp 6: Servicekräfte als Zusteller

    Die Pandemie hat auch die Mitarbeiter*innen von Gastrobetrieben zeitweise in eine prekäre Situation gebracht. Bei entsprechender Auslastung der Ghost Kitchen können Sie Servicekräfte auch im Lieferdienst weiterbeschäftigen – unter Umständen auch in Teilzeit. So nutzen Sie Ihre Kapazitäten und unterstützen Ihr Team in der Krise.

    Tipp 7: Zeiträume mit wenig Vor-Ort-Kundschaft sinnvoll nutzen

    Geisterküchen sind eine hervorragende Option für alle, die ihren Food-Service auch außerhalb der Hauptzeiten anbieten wollen. Ghost Kitchens bieten die nötige Flexibilität, um zum Beispiel Beschäftigte im Home Office, Betriebe und/oder deren Kantinen zu erreichen. Als Ergänzung zur In-House-Bewirtung lassen sich so längere Zeiträume am Tag abdecken und zusätzlicher Umsatz generieren.

    Keine Ghost Kitchen ohne die richtigen Verpackungen ‒ am besten nachhaltig

    Ohne die Vor-Ort-Bewirtung im Gastraum spielen Verpackungen in der Geisterküche eine umso wichtigere Rolle. Schließlich stellen hochwertige Boxen und Schalen sicher, dass die zubereiteten Speisen sauber sowie optisch und geschmacklich einwandfrei bei der hungrigen Kundschaft ankommen. Zudem kommen praktische, stabile Verpackungen auch Ihren Mitarbeiter*innen entgegen: Sie erleichtern das Abfüllen und die anschließende Zustellung spürbar.

    Ob die belieferten Gäste ein weiteres Mal bei Ihnen bestellen, hängt auch vom ersten Eindruck ab, den Ihre Speisen bei der Lieferung abgeben. Dabei gibt es wenig Unerfreulicheres als ausgelaufene oder stark abgekühlte Gerichte. Mit robusten, gut verschließbaren Verpackungen beugen Sie diesen Problemen vor und sorgen für Vorfreude schon bei der Lieferung. Das i-Tüpfelchen sind dabei hitzebeständige Behälter, die Ihre Kund*innen bei Bedarf einfach selbst wieder aufwärmen können.

    Tipp: Kennen Sie schon das Hygiene-Siegelkonzept Duniform? Für fetthaltige und flüssige Speisen bieten wir diverse Schalen mit einem Plus an Nachhaltigkeit an. Dabei schützt die Duniform-Versiegelung effektiv vor dem Auslaufen.

    Auch beim Thema Umweltschutz kommt Ghost Kitchens eine besondere Verantwortung zu. Als Zuarbeiter für das Delivery- und Take-away-Geschäft verursachen sie besonders viel Verpackungsmüll. Noch vor Kurzem griffen viele Lieferdienste auf umweltschädliche Einwegverpackungen aus Plastik oder Styropor zurück.

    Doch das ändert sich! Seit dem 3. Juli 2021 herrscht in der EU ein umfassendes Plastikverbot, das den Verkauf von Plastik- und Styropor-Lebensmittelbehältern untersagt. Hinzu kommt das wachsende Umweltbewusstsein von Konsument*innen: Auch sie fordern die Gastronomie heraus, indem sie umweltverträgliche Verpackungslösungen erwarten und belohnen – etwa mit kostenloser Publicity auf Social Media oder mit weiteren Bestellungen. Insofern stellt die Verpackung ein wirksames Aushängeschild für Lieferdienste und Take-away-Anbieter dar.

    Übrigens

    2023 werden Take-away- und Lieferdienste verpflichtet, auf Nachfrage auch Mehrwegverpackungen anzubieten. Davon ausgenommen sind vorerst nur kleinere Betriebe. Allerdings sollten sich Gastronom*innen schon jetzt auf die wachsende Bedeutung von Mehrweg einstellen.

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    Auch unsere Produkte aus recyceltem PET tragen dazu bei, Ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Per Recycling vermeiden wir fossile Rohstoffe wie Plastik oder EPS. Die restlichen Emissionen bei der Herstellung von rPET kompensieren wir, indem wir verschiedene Umweltprojekte unterstützen. Für eine bestmögliche Hygiene und Auslaufsicherheit verwenden wir minimale Barriereschichten, etwas aus PLA.

    Da sie als Marke oft nur online sichtbar sind, sollten Ghost Kitchens einen besonderen Wert auf ihre Markenreichweite legen. Denn in vielen Fällen bilden die gelieferten oder abgeholten Behälter den einzigen Berührungspunkt zwischen Marke und Kundschaft in der analogen Welt. Um hier für einen hohen Wiedererkennungswert zu sorgen, eignen sich vor allem individualisierte Verpackungen – zum Beispiel mit einem aufgedruckten Logo, Slogan oder einem ansprechenden Muster. Diese machen sich auch gut auf sozialen Plattformen wie Instagram. Der eigene Stil der Verpackungen macht Ihre Marke greifbar.

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      Fazit: Ghost Kitchen – mehr als ein Trend

      Geisterküchen punkten als ein Gastronomie-Konzept mit niedrigen Betriebskosten und geringem Aufwand in der Umsetzung. Die Bewirtung ohne Gastraum ist das ideale Geschäftsmodell für Krisenzeiten, eignet sich aber auch generell, um Personal und Arbeitsbereiche effizient zu nutzen.

      Von der gemeinsamen Nutzung mit anderen Betrieben bis hin zur Vermietung der eigenen Räumlichkeiten bieten Ghost Kitchens Potenzial für Unternehmen mit verschiedenen Größen und Budgets. Zudem können Gastronom*innen bereits mit relativ einfachen Maßnahmen gute Voraussetzungen für den Erfolg ihrer Geisterküche schaffen.